5 spannende Fakten über die Kobralilie
Einleitung
Sie sieht aus wie eine kleine grüne Kobra und fängt Insekten mit einer raffinierten Falle: Die Kobralilie ist eine der ungewöhnlichsten fleischfressenden Pflanzen. Hier kommen fünf spannende Fakten über sie.
1. Sie ist keine echte Lilie
Die Kobralilie heißt wissenschaftlich Darlingtonia californica. Trotz ihres Namens gehört sie nicht zu den Lilien, sondern zur Familie der Schlauchpflanzengewächse. Man nennt sie auch Kalifornische Schlauchpflanze.
2. Sie wächst in feuchten Gebieten Nordamerikas
Die Kobralilie kommt natürlich im Südwesten Oregons und im Norden Kaliforniens vor. Dort wächst sie unter anderem in Mooren, an Quellen und an kleinen Bächen. Ihre Wurzeln mögen es kühl und feucht.
3. Ihre Blätter sehen aus wie eine Kobra
Die hohen, gebogenen Fangblätter erinnern an eine aufgerichtete Kobra. An der Spitze sitzen helle, durchscheinende Flecken. Zusammen mit süßem Nektar locken sie Insekten zum Eingang der Pflanze.
4. Der Rückweg ist besonders schwierig
Im Inneren der Kobralilie sind die Wände glatt. Nach unten gerichtete Härchen erschweren es den Insekten, wieder hinauszuklettern. Die Pflanze fängt ihre Beute mit speziellen Blättern; Mikroorganismen helfen dabei, die gefangenen Insekten zu zersetzen.
5. In ihrem Inneren leben auch andere Tiere
In den Fangblättern können kleine Lebewesen wohnen. Laut dem US Forest Service wurden dort mehr als 20 verschiedene Gliederfüßerarten gefunden. Manche ihrer Larven ernähren sich von den Insekten, die in der Pflanze gefangen wurden.
Zum Weiterlesen
Die Kobralilie spielt auch in unserer Kurzgeschichte „Die Fliege und die Kobralilie“ eine wichtige Rolle. Lina folgt ihrem süßen Duft – und braucht schließlich Tildas Hilfe, um wieder herauszukommen.